Ist das Leben nicht schön?

Der Sommer ist definitiv vorbei. Herbstliches Wetter zieht durchs Buchstabenwieseland, da liegt es nahe, auch die Sommerpause hier im Blog zu beenden. 

Ich beginne mit einem Film, der älter ist als ich, und für mich gerade perfekt passt. Es handelt sich um einen Schwarz-Weiß-Weihnachtsklassiker, der uns zeigt, dass das Leben eigentlich doch ganz schön ist, wir das nur manchmal gar nicht mehr wahrnehmen …

„Ist das Leben nicht schön?“
Schwarz-Weiß-Klassiker in einer digital restaurierten Fassung

George Bailey, gespielt von James Stewart, hatte sein Leben anders geplant, als es verlaufen ist. Er wollte immer raus aus „Bedford Falls“, raus aus der Kleinstadt. Er wollte etwas Besonderes schaffen, jemand Besonderes sein. Er wollte hinaus in die weite Welt, reisen, große Häuser bauen und reich werden. Das war sein Herzenswunsch.
Doch das Schicksal hatte anderes mit ihm vor.

George Bailey ist klug, zuverlässig, ehrlich, pflichtbewusst und hilfsbereit. So verzichtet er immer wieder auf seine Chance, die Stadt zu verlassen. Immer wieder verschiebt er seine Abreise, weil jemand seine Hilfe braucht.

Als sein Vater stirbt, ist er der Einzige, der sich dem wohlhabenden Mr. Potter, der am liebsten die ganze Stadt kaufen und beherrschen will, entgegenstellt. So kommt es, dass er niemals aus „Bedford Falls“ herauskommt und schließlich dort eine Familie gründet. Er ist bei den Bürgern der Stadt sehr beliebt, denn immer wieder setzt er sich für Menschen ein, die seine Hilfe brauchen.

Eines Tages, es ist Heiligabend, geht durch ein Missgeschick eine hohe Summe Firmengeld verloren. Der fiese Mr. Potter sieht seine Chance, George Bailey endlich zu besiegen und die ganze Stadt zu übernehmen. George Bailey droht eine Klage wegen Veruntreuung.

Völlig verzweifelt will George sich an Heiligabend schließlich von einer Brücke ins eiskalte Wasser stürzen. Er ist davon überzeugt, dass die Welt ohne ihn besser dran wäre, ja, sogar, dass es besser wäre, wenn er gar nicht erst geboren wäre.

Da geschieht ein Weihnachtswunder. Ein Engel wird auf die Erde geschickt.
Da gerade kein anderer Engel als Clarence, der noch keine Flügel besitzt, verfügbar ist, wird dieser mit der Aufgabe betraut, George Bailey wieder auf den rechten Weg zu führen. Zudem ist es seine Chance, sich endlich seine Flügel zu verdienen.
Mit einem Trick kann Clarence den Selbstmord verhindern. Da George Bailey dennoch davon überzeugt ist, dass es allen besser ginge, wenn er nicht geboren wäre, zeigt ihm Clarence die Welt, wie sie heute wäre, wenn George Bailey tatsächlich nicht geboren wäre …

Für mich ist dieser Film ein gutes Beispiel, wie viel ein einziger Mensch bewirken kann, und dass wir manchmal gar nicht mehr erkennen, wie schön unser Leben trotz aller Widrigkeiten doch ist.
Das Ende hat mich persönlich sehr berührt.

Auf diesen Film aufmerksam geworden, bin ich durch einen meiner Lieblingsweihnachtsfilme Weihnachtszauber – Ein Kuss kann alles verändern“.

Ich wünsche euch, dass ihr niemals den Blick für die schönen Seiten des Lebens verliert, und falls doch, dann schaut noch mal genau hin,

  Martina Hildebrand

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5 Antworten zu Ist das Leben nicht schön?

  1. Beate Neufeld schreibt:

    Ich kenne diesen Film nicht, aber eine Inhaltsangabe berührt mich.
    ❤ liche Grüße von Beate

    Gefällt 1 Person

  2. Maskenspiel schreibt:

    Schöne Blog-Idee. Ein netter Weihnachtsfilm ist auch „Weiße Weihnachten/White Christmas“ mit Bing Crosby und Danny Kaye.

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Wäre anders wirklich besser? | Buchstabenwiese Blog

Immer her mit den glitzernden Weihnachtsbuchstaben ;-) Danke schön. ♥

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